Barbara Klemm: Fotografien 1968–2013 im Martin-Gropius-Bau

Die Verdichtung auf das Wesentliche

„Ich versuche mich unsichtbar zu machen“, sagt die renommierte Fotografin Barbara Klemm. Ihre Methode ermöglicht ihr die Verdichtung der Stimmung auf einem Bild. Sie will keinen unnötigen Einfluss auf die Szenerie nehmen, um das darstellen zu können was sie interessiert. Das beinhaltet auch das Arbeiten ohne Blitz und die Reduktion auf analoge Schwarzweißfotografie. Dies gilt sowohl für ihre politischen Fotos, die unter anderem Momentaufnahmen aus dem geteilten Deutschland zeigen, als auch ihre Porträts von Künstlern wie Andy Warhol und Mick Jagger.

Für eine große Werksretrospektive im Martin-Gropius-Bau Berlin hat die Pressefotografin der Frankfurter Allgemeine Zeitung nun 300 Exponate für eine Ausstellung ausgewählt. Die gezeigten Werke zeigen einen Querschnitt durch ihr Schaffen von 1968 bis 2013. Ihre Fotografie ist fern jegliche Sensationslust und zeichnet sich mehr durch das Gespür für das Wesentliche aus.

Noch bis zum 9. März 2014 kann man die Werke des ‚fotografischen Gedächtnis der Bundesrepublik‘ im Martin-Gropius-Bau bewundern.

Mehr Informationen finden Sie unter:

http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/gropiusbau/programm_mgb/mgb13_klemm/ausstellung_klemm/veranstaltungsdetail_56925.php

 

Autorin: Judith Behnk